Ich hab' eine Einschränkung für Dropbox gefunden: Anscheinend integriert sich der Client mehr in das Betriebssystem, als ich ursprünglich gedacht habe. Dateien, die im Dropbox Ordner auftauchen, ohne, dass man sie über "normale" Mittel reingelegt hätte, werden teilweise nicht synchronisiert.
Ich habe Dropbox auch auf einer virtuellen Fedora 13 Maschine installiert, auf der ich mir mein home via NFS mounte. Wenn ich jetzt auf einer Maschine ohne Dropbox etwas in den Dropbox Ordner lege, werden die Dateien da drin zwar als synchronisiert angezeigt, sind aber nicht wirklich auf Dropbox. Dazu muss ich sie erst auf einer Maschine mit NFS und Dropbox aus dem Ordner rausziehen und wieder reinlegen.
Falls das etwas zu verwirrend war:Den Ordner "Dropbox", der vom Dropbox Client auf der Fedora 13 Maschine verwaltet wird, sehe ich auch auf anderen Maschinen, da er eben auf einem NFS Share liegt. Wie in einem vorigen Artikel besprochen, verwaltet Dropbox ja Ordner, die lokal (oder eben in einem Share) auf der Maschine selbst liegen und nicht etwa einen Share, den man sich über Internet holt (wie etwa iDisk). Somit kann ich auf anderen Maschinen wie gewohnt mit diesem Ordner arbeiten, auch wenn dort Dropbox nicht installiert ist.
Kritisch finde ich eigentlich nur, dass die Dateien als synchronisiert angezeigt werden, was irreführend ist. Ich habe es auf diese Weise übrigens auch schon geschafft, einen Konflikt zu produzieren, in dem ich eine Datei einmal im NFS und einmal in der Dropbox (auf einer Maschine, die nur Dropbox installiert, aber kein NFS hat) verändert habe.
Jetzt gilt es herauszufinden, wann Dropbox eine Änderungen der Dateien in einem verwalteten Ordner registriert und wann nicht. Was ist, wenn ich über Shellbefehle Daten dorthin kopiere? Hat das schon jemand versucht?
Ich werde auf jeden Fall Dropbox darüber informieren und hoffe, dass das in zukünftigen Versionen gelöst wird.
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