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Redesign gutrat.at

Schon lange liegt mir eine Runderneuerung der Website unseres Ritterbundes im Magen. Dabei geht es mir, wie sollte es anders sein, weniger um das Design, als vielmehr um die Funktionalität.

Das Design stammt von unserem Grossmeister, der die Site bisher betreut und auch weiterhin betreuen soll. Leider schlagen auch hier alle Probleme einer Website, die nur von einer Person betreut wird, zu. Keine Vertretung im Krankheitsfall, Verzögerungen bei der Aktualisierung durch andere Aufgaben, etc. . Vorranging ist also die Möglichkeit, mehreren Usern die Bearbeitung der Daten zu ermöglichen. Dass man nebenbei ein paar neue Features einbauen kann, ist sicherlich auch nicht verkehrt. Wer jetzt meint, die Website einer Ritterschaft müsse nicht mit der Zeit gehen, dem sei gesagt, dass unsere aktuelle Seite zwar schon lange existiert, aber doch nicht aus dem Mittelalter stammt. :-)

Da wir nur wenige Personen haben, die sich mit der Gestaltung und Betreuung von Websites auskennen, ist ein sehr wichtiges Ziel eine einfache Bedienbarkeit. Schon jetzt sind eigentlich genug Argumente vorhanden, die Site durch ein CMS zu ersetzen.

Dabei dachte ich an eines der folgenden:

  • Drupal. Das CMS mit dem auch diese Seite betrieben wird. Ich hab einiges an Erfahrung damit, es ist einfach zu handhaben und wurde mit Schwerpunkt auf Communities entwickelt, was zur Folge hat, dass es ideal ist, um mehrere Bearbeiter zu verwalten und auch einfache Bedienung verspricht. In der Tat kenne ich wenige Systeme, die für Autoren einfacher zu handhaben sind, als Drupal. Das Problem ist jedoch, dass Drupal designtechnisch nicht so flexibel ist, wie andere Systeme.
  • Typo3. Wahrscheinlich das mächtigste Open Source CMS, das derzeit verügbar ist. Typo3 ist wahnsinnig flexibel und bietet Features, von denen andere nur träumen können. So kann es z.B. Bilder mit Texten generieren, um Menupunkte zu erzeugen, die viel ansehnlicher sind, als alles, was man mit HTML (4) erstellen kann. Allerdings wäre Typo3 wohl die sprichwörtliche Kanone, mit der man auf Spatzen schiesst. Es braucht einiges an Erfahrung und Vorarbeit, um es zu administrieren. Und bisher sieht es für mich auch nicht so aus, als wäre es für Autoren so einfach zu handhaben. Da müsste schon etwas mehr an Schulung her.
  • Joomla!. Ein Fork von Mambo, welches früher ziemlich bekannt war. Joomla! ist in Komplexität und Flexibilität zwischen Drupal und Typo3 angesiedelt. Ich hab es kurz benutzt, bin aber persönlich nie so warm damit geworden.

Wahrscheinlich wäre es sehr sinnvoll, wenn eine Umstellung auch mit einem Redesign einhergehen würde. Da liegt aber das Problem: Ich bin Techniker und kein Designer. Ich hab' mich auch nie (länger) damit auseinandergesetzt, wie man bestehende Designs in CMS umsetzt, was man beides auch an diesem, meinem Blog erkennen kann.

Eigentlich beinhaltet dieses Posting nur ein paar Hinweise, auf Möglichkeiten. Der eigentliche Grund ist, dass ich das Thema mal wieder zur Sprache bringen möchte und sehen will, wie und ob sich eine Diskussion entwickelt. Bei den Momenten, in denen die Ritterschaft zusammentritt, haben wir andere Dinge zu tun, als uns über Webdesign zu unterhalten und es ist auch nicht sinnvoll in einer Welt ohne Computer über Details zu sprechen, die man nicht vorzeigen oder ansehen kann. Deshalb stelle ich mir vor, mehr Erfolg damit zu haben, diesen Prozess über lange Zeit hinweg zu führen und dafür bietet sich eine Zusammenarbeit über Internet einfach an.

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