Im den letzten Tagen habe ich oft geschrieben, dass ich länger in der Arbeit bleibe oder besonders viel zu tun habe. Im Moment haben wir an der Uni ein Riesenprojekt laufen, das eine ziemliche Tragweite hat und vor allem viele andere Projekte beeinflusst. Eine unserer Firewalls wird gegen ein anderes Produkt getauscht. Da aber nicht nur die jetzige Firewall zu klein dimensioniert ist, sondern auch einiges in den zugehörigen Regeln und vor allem der Netzwerkstruktur bereingt werden muss, fallen hier viele Schritte auf einmal an. So müssen Subnetze anders aufgeteilt und demnach Machinen im Netzwerk verschoben werden. Die Aufteilung in Welt - Clients - Dmz - Core wird genauer abgestuft und einzelne Maschinen neu positioniert. Deshalb müssen auch Firewallregeln neu erarbeitet werden. So etwas ist immer ein Riesenprojekt. Umso umfangreicher ist das Unterfangen bei uns aber, da wir keinen klar definierten Satz an Services haben, die es zu migrieren gilt, sondern wir viele verschiedene Dienste betreuen müssen, die oft in normalen IT Umgebungen gar nicht existieren. So housen und hosten wir auch viele Server und Applikationen, die in unterschiedlichem Mass von uns betreut werden. Manchmal stellen wir nur die Hardware zur Verfügung, dann betreuen wir teilweise auch das Betriebssystem oder auch Teile der Applikation. Ein Durcheinander, das in einer Firma oft undenkbar, an einer Uni aber oft nötig ist. Viele diese Applikationen, ebenso wie solche, die sich in unserem Clientnetz befinden, benötigen aber manche unserer Dienste, wie Datenbanken, Storage, Backup, Directory Service, Email, etc. Viele dieser Konstrukte sind schon etliche Jahre alt und nicht immer wurde regelmentiert, wer auf Dienste zugreifen darf. Erschwerend kommt weiterhin hinzu, dass wir immer noch etliche Microsoft Dienste am Laufen haben, die teilweise sehr zickig auf den Wechsel der Service Ip reagieren. Manche Oracle Applikationen haben allerdings den selben Ruf. Dieses Projekt wird noch einige Zeit laufen, weshalb hier sicher noch öfter über lange Arbeitszeiten zu lesen sein wird. Hoffen wir das Beste. Von meinem iPhone gesendet
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Thomas's posterous
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