Seit heute bin ich an der Uni Hauptverantwortlicher für weitere Dienste. Neben den bisherigen Bereichen, zu denen Linux, NTP, Monitoring und DHCP zählen, bin ich jetzt auch der "Hauptadmin" für Solaris, Storage, SAN, Backup und ein paar kleinere weitere Punkte.
Um Zeroconf oder mdns - besser bekannt als Bonjour für Mac User - unter OpenSolaris für Namensauflösung zu benutzen, reichen wenige Schritte, wie auf Schneckhausen beschrieben wird. Vielen Dank an Constantin "zalez" Gonzalez für diesen Link.
Insbesondere, wer keinen DNS hat, der die Maschinen im eigenen Netz auflöst, wird es zu schätzen wissen, wenn Mac und OpenSolaris Maschinen sich gegenseitig "automatisch" finden.
Dass Oracle Sun aufgekauft hat, ist ja kein Geheimnis mehr. Jetzt sind immer mehr Auswirkungen spürbar. Diejenigen, die das als Gute Sache sahen sprachen davon, dass Sun sich selbst in eine so schlechte Lage gebracht hat, dass sie von Oracle gekauft werden konnten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Sun so wirklich weiter machen kann.
Es ist sicher richtig, dass einige Dinge, die Sun beliebt gemacht haben, wirklich teuer für die Firma waren. Aber jetzt findet da eine übermässige Überkompensation statt.
Obwohl ich immer noch begeistert von den S7000 Unified Storage Systemen von Sun (sorry, Oracle) bin, gibt es doch zumindest einen Punkt, der mich in den Planungen für den Einsatz desselben sehr schmerzt.
Nachdem nach wie vor die DNS Server meines Anbieters regelmässig spinnen/ausfallen/rumzicken/überlastet sind, hab' ich mir zuhause wieder einen eigenen DNS aktiviert. Hier eine kurze Anleitung, wie das unter OpenSolaris funktioniert.
Billige Hardwarekomponenten gaukeln Betriebssystemen manchmal Zustände vor, die gar nicht erreicht sind. So ist es möglich, dass Festplatten ein erfolgreiches Schreiben zurückmelden, obwohl die Daten nur im platteninternen Cache liegen, der wohlgemerkt seine Daten verliert, sobald der Strom weg ist.
Ich war die letzten Tage sehr, sehr intensiv damit beschäftigt, Tests mit dem 7410 Sun Storage an der Uni durchzuführen. Wer jetzt nicht weiss, worum es dabei geht: Wir brauchen an der Universität eine Möglichkeit, viel Speicherplatz anzubieten. Schon lange ist es in grossen Unternehmen nicht mehr üblich, Server mit grossen Festplatten auszustatten, sondern ein SAN (Storage Area Network) einzusetzen, also eine zentrale Möglichkeit, Teile von einem grossen Speicher abzuzweigen und einzelnen Servern zur Verfügung zu stellen.
Auf Bitdroppings befindet sich ein kurzes HowTo zum erstellen eines File- und Mediaservers für zuhause. Da ich sowas ähnliches habe und hier auch Umbauten plane, wollte ich diesen Link mal als eine Art Vorschau posten.
Nachdem mir c0t0d0s0 schon mit seinem Blogtitel Guster gemacht hat, war ich etwas enttäuscht, dass es noch immer keine native Solaris Version von Skype gibt. Aber in diesem Blogeintrag gibt es eine Anleitung, wie man es wenigstens mit lizenzkostenfreier Software zum Laufen bekommt.
Inspiriert durch einen Auftrag, eine Firma mit SunRays auszustatten wollte ich mal sehen, was man mit einfachen Mitteln in dieser Richtung unter Linux und Solaris hinbekommt. Als erstes habe ich eine VNC Verbindung getestet. Ein HowTo zu Linux kommt spater. Jetzt erst mal der wirklich einfach Teil unter Solaris 10, denn hier hat jemand eine Menge Vorarbeit geleistet:
http://www.salixtraining.co.uk/index_files/vncsol10.htm
Um dann noch den Datentransfer zu Verschluesseln, benoetigt man z.B. einen SSH Tunnel zum VNC Server. Und Linux, Solaris oder MacOS X geht das z.B. mit
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